Sie sind hier: Moderation

Moderation: Was ist das und wozu ist das gut?

Moderation ist nicht Gesprächsleitung durch eine Person, die schon genau weiß, was am
Ende das Ergebnis sein soll. Moderation ist vielmehr ein Instrument der gemeinsamen
Willensbildung in einer Gruppe. Dies erfordert von Seiten des Moderators / der Moderatorin eine neugierige und fragende Grundeinstellung, die echtes Interesse an den beteiligten Menschen und ihren Ansichten mitbringt.

Moderation ist manchmal wie Geburtshilfe, sie bringt ans Licht, was in der Gruppe verborgen ist. Ans Licht kommen nicht die Wünsche der Moderation, sondern die Wünsche, Ziele, Ansichten der ganzen Gruppe.

Moderation ist manchmal wie eine Raubtierdressur, sie kann mit brisanten, konfliktträchtigen Situationen umgehen und sich Respekt verschaffen.

Moderation ist manchmal wie ein Zauber. Sie schafft durch Tricks und Interventionen
das scheinbar Unmögliche.

Damit Moderation funktioniert, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Die Gruppe muss
ein gemeinsames Interesse haben und Moderation muss gewollt sein. Alles Weitere lässt sich durch Methodenerfahrung, Reflexion der eigenen Arbeit und inneren Haltung und persönliches Training kontinuierlich verbessern und verfeinern.

Für EinsteigerInnen und AutodidaktInnen: Moderation Grundkurs. Eine systematische
Einführung in Rolle, Haltung und Methoden der Moderation und Visualisierung.
Für Fortgeschrittene: Moderation Aufbaukurs. Konflikte und Gruppendynamik stehen hier im Vordergrund.
Für Abwechslungsfreudige: Mal was anders machen! Moderationsvarianten für die Praxis. Und: Seminarspiele. Neue Spiele kennen lernen und anleiten üben.
Für Veranstaltungsprofis: Großgruppenmethoden. Welche Methode für welchen Zweck?
Für Kreative: Ausbildung in Moderation von Zukunftswerkstätten.
Nur noch Utopien sind realistisch!