Großgruppenmethoden
„Das ganze System in einem Raum“
In Großgruppenmethoden werden in der Regel alle Beteiligten an „einen Tisch“ gebracht.
Das geschieht mit verschiedenen Designs: Z.B. Zukunftswerkstatt, Open Space, World Cafe usw.
Ziel ist es entweder eine Fragestellung oder ein Problem zu bearbeiten (Wie gehen wir in Zukunft mit XYZ um?) oder eine Perspektive oder eine Vision zu entwickeln (Wie wollen wir in 5 Jahren arbeiten)
Besonders haben sich Großgruppenmethoden bewährt, wenn es darum geht einen Strategische Neuausrichtung mit einem ganzen System zu beginnen.
Für komplexe Fragen ist es sinnvoll alle Beteiligten in den Diskussionsprozess einzubeziehen. Das garanbtiert, daß keine Perspektiven vergessen werden und keine aufwendigen Korrekturen zu einem späteren Zeitpunkt notwendig werden.
Vorteile gegenüber Expertengruppen und Top-Down-Prozessen:
Großgruppenentscheidungen sind den Entscheidungen einzelner Personen überlegen, wenn möglichst viele, verschiedene oder ungewöhnliche Ideen entwickelt werden sollen, das führt zu erhöhter Vielfalt von Meinungen und Heterogenität des Entscheidungsprozesses
Großgruppenentscheidungen sind den Entscheidungen einzelner Personen dann überlegen, wenn viel Information herbeigeschafft oder ins Gedächtnis zurückgerufen werden muss.
Großgruppen treffen bessere Entscheidungen als Einzelpersonen, wenn es sich um die Bewertung unklarer, ungewisser und unsicherer Situationen handelt.
Gruppen sind Einzelpersonen bei Entscheidungen im allgemeinen auch dann überlegen, wenn die Kreativität der Entscheidung ein wichtiger Faktor ist.
Ein wesentlicher Vorteil ist die erhöhte Akzeptanz von Großgruppenentscheidungen - die Entscheidung erhält in der Implementierungsphase mehr Unterstützung.
Die Entscheidungen einer Großgruppe sind durch Übereinstimmung mit demokratischen Idealen legitimierter als Einzelentscheidungen.
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